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Ernährungsberatung

Ernährungs-beratung

Gesunde und artgerechte Ernährung steht im Vordergrund mit allen notwendigen Zusatzprodukten und Ergänzungsfuttermittel. Aus diesem Grunde habe ich den Kurs zum Hunde-Ernährungsberater im März 2017 besucht. Im November 2017 folgte noch der Aufbaukurs zum Hunde-Gesundheitsberater.

Tierernährungsberatung

Die Ernährung eines Hundes ist nicht nur Dose auf, auf die Schnelle etwas gekocht oder Fleisch mit Obst und Gemüse in den Napf. Auch sind Kohlenhydrate nicht "böse", sondern gehören sinnvoll in die Ernährung integriert.

Ist Euer Hund optimal versorgt?
Wer sich unsicher ist und eher zu "Nein" tendiert, ist bei uns gut aufgehoben!

Fortbildungen und Seminare

Gesundheit geht durch den Napf! Wir nehmen an Fortbildungen, Seminaren und Webinaren zu verschiedenen Themen in der Hundeernährung teil.


Schaut gerne vorbei und erfahrt mehr darüber!

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Dienstleistungen

Entspricht die aktuelle Fütterung dem Bedarf Eures Hundes?
Seid Ihr Euch sicher, ob alle Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente Eures Tieres ausreichend gedeckt sind oder ob evtl. eine Überversorgung besteht?

Gerne überprüfen wir die aktuelle Versorgungslage und passen Euren vorhandenen Plan entsprechend an.

Für die optimale Gewährleistung Eures Hundes bieten wir folgende Dienstleistungen an:

  • Rationsüberprüfung & Rationsanpassung
  • Wachstumskurve für Welpen
  • Reduktionskurve bei Übergewicht
  • Ernährungsberatung bei Erkrankungen (Diätetik)

Welpenbetreuung

Die Aufregung ist groß, wenn ein Welpe Einzug in die Familie hält, an alles wird gedacht und mit bedacht ausgesucht. Das geht los über Halsband, Leine, Körbchen, Spielzeug, Hundeschule.


Meist zum Schluss stellt sich die Frage: Was wird dem neuen Familienmitglied gefüttert?
Gerne erstellen wir einen individuellen Futterplan für BARF, selber kochen oder premium Nassfutter mit allen notwendigen Zusätzen, die ein Welpe braucht und helfen Euch bei der regelmäßigen Kontrolle und Anpassung des Futterplanes.

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Gute Ernährung ist entscheidend für die Qualität eines Hundelebens

Neben einem liebevollen Umgang, regelmäßiger Bewegung und angemessener Pflege ist eine ausgewogene und gute Ernährung entscheidend für ein gesundes und langes Hundeleben. Ein hochwertiges Futter trägt maßgeblich zur Gesundheit, zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität Ihres Vierbeiners bei. Mit einer artgerechten und ausgewogenen Ernährung können Sie das Immunsystem Ihres Hundes stärken und Mangelerscheinungen vorbeugen. Dies beginnt bereits im Welpenalter, wo Welpen durch falsche Fütterung zu schnell wachsen können, und kann mit Gelenk- oder Organerkrankungen im Alter enden.

Doch der Markt für Tierfutter ist groß. Als Hundehalter ist man da schnell überfordert vom schier unendlichen Angebot, das von veganer Ernährung über Spezialfutter bis hin zum BARFEN reicht. Was muss ich denn als Hundehalter wissen und berücksichtigen?

Wir haben einige wichtige Punkte zusammengetragen.

Nährstoffversorgung: Hunde benötigen eine ausgewogene Mischung von Nährstoffen, damit alle Körperfunktionen optimal unterstützt werden. Ein gesundes Futter sollte daher hochwertige Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe in den richtigen Mengenverhältnissen enthalten. Jeder Nährstoff hat dabei eine spezifische Rolle im Körper des Hundes.

Proteine: Proteine sind für Hunde ein wichtiger Baustein in der Ernährung, da sie essentielle Aminosäuren liefern, die für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe benötigt werden. Tierische Eiweißquellen sind beispielsweise Fleisch, Fisch und Ei.

Kohlenhydrate: Hunde können Kohlenhydrate aus pflanzlichen Quellen wie Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide verdauen. Sie liefern Energie und Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Allerdings benötigt Ihr Hund nur eine kleine Menge an Kohlenhydraten, etwa in Form von Kartoffeln, Karotten oder Reis. Dabei sollte Gemüse größtenteils gekocht oder püriert werden, um besser verdaut werden zu können. Bei einer reinen Fleischfütterung empfiehlt sich die Beigabe von zusätzlichen Kohlenhydraten.

Fette/Öle: Gesunde Fette, insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, sind wichtig für die Haut- und Fellgesundheit, die Gehirnfunktion und das Immunsystem des Hundes. Fette sollten ausreichend in der Ernährung enthalten sein, um stumpfes Fell oder Hautprobleme zu vermeiden. Auch darauf achten, dass im Futter keine minderwertigen Fettquellen verarbeitet wurden.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für viele Körperfunktionen des Hundes unerlässlich. Eine ausgewogene Ernährung sollte ausreichend Vitamine wie A, D, E und B-Komplex sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen aufweisen. Wichtige Spurenelemente sind Zink, Magnesium, Mangan, Kupfer, Eisen und Selen. Ein langfristiger Mangel kann Stoffwechselstörungen auslösen. Fehlendes Zink oder B-Vitamine hemmen die Entgiftungsfunktion der Leber. Hyperaktives Verhalten kann mit einem Mangel an Magnesium und B-Vitaminen einhergehen. Die Liste könnte hier endlos erweitert werden.

Wasserbedarf: Hunde benötigen stets Zugang zu frischem, sauberem Wasser. Wasser ist für alle lebenswichtigen Körperfunktionen von entscheidender Bedeutung und hilft auch bei der Regulation der Körpertemperatur. Vor allem bei Fütterung mit Trockenfutter muss darauf geachtet werden, dass der Hund genügend trinkt.

Zusatzstoffe im Futter: Entscheidend für die Qualität eines Tierfutters sind die Inhaltsstoffe. Und hier vor allem auch die vermeintlich harmlosen Zusatzstoffe. Inhaltsstoffe wie Getreide sollten genauer benannt werden, also Weizen/Hafer anstelle des Überbegriffs Getreide. Leider werden häufig Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe verwendet. Und dies, um das Futter vor allem fürs menschliche Auge ansehnlicher zu machen. Schlachtabfälle wie Sehnen und Knorpel werden in Begriffen wie tierische Nebenerzeugnisse verpackt. Bestehen Fragen über die Zusatzstoffe im Futter, kann man sich an den Hersteller oder das Fachpersonal im Tierhandel wenden.

Sollte man Billigfutter wirklich meiden?

Ist Billigfutter wirklich so schlecht wie sein Ruf? Leider ja. Bei minderwertigem Futter ist der Anteil an Fleisch sehr niedrig. Ersichtlich ist das für den Kunden bei der Deklaration an Begriffen wie “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse”. Und tierische Nebenerzeugnisse bestehen aus Abfallprodukten wie Zähne, Hufe, Federn, Wolle, Krallen und verunreinigte Gedärme. Bedenklich sind auch hormonhaltige Anteile wie Drüsen oder Geschlechtsorgane, die zu Störungen im Hormonhaushalt führen können. Gesund und ausgewogen kann so ein Futter nicht sein.

Trockenfutter versus Nassfutter

Die Diskussion nach der Sinnhaftigkeit von Trocken- oder Nassfutter besteht seit Jahren. Die Versorgung mit Nährstoffen ist bei beiden Varianten gegeben. Der große Unterschied besteht in der Menge des enthaltenen Wassers. Nassfutter hat etwa 75 bis 80 % Wasseranteil, Trockenfutter dagegen unter 10 %. Deshalb muss bei Trockenfutter auf eine ausreichende Wasseraufnahme geachtet werden. Möglich wäre auch, das Trockenfutter in Wasser einzuweichen. Bei Trockenfutter gilt zu beachten, dass die Nährstoffkonzentration im Vergleich zu Nassfutter um ein Vielfaches höher ist. Ihr Hund nimmt also eine große Menge an Nährstoffen auf, was auch zu einer Überversorgung oder Übergewicht führen kann, sofern die Menge nicht an den Energiebedarf des Hundes angepasst ist.

Getreide im Futter - Ja oder Nein?

Ob Getreide im Hundefutter sinnvoll oder eher schädlich ist, darüber diskutieren nicht nur zahlreiche Hundebesitzer, auch Tierärzte sind sich nicht immer einig. Sicher gilt, dass es auf den Anteil von Getreide im Futter ankommt. Dieser sollte deutlich geringer sein als der Fleischanteil. Etliche Tiere entwickeln Unverträglichkeiten gegenüber Getreidesorten, was sich beispielsweise in Verdauungsstörungen und allergischen Reaktionen wie Haarausfall oder Juckreiz zeigt.

Zahlreiche Hundefutter, und hier vor allem Trockenfutter, bestehen überwiegend aus Füllstoffen wie zum Beispiel Maismehl. Solange Ihr Tier keine Unverträglichkeit gegenüber Mais hat, ist die gelegentliche Gabe von frischem Mais in Ordnung. Wenn allerdings das Futter zu wesentlichen Teilen aus verarbeitetem Mais besteht, ist dies auf Dauer nicht empfehlenswert. Es könnte ein Nährstoffmangel oder eine Allergie entstehen. Neben Weizen, Milchprodukten und Rindfleisch zählt Mais zu den häufigsten Allergenen bei Hunden.

Fütterungsart BARF: Beim BARFEN wird der Hund überwiegend fleischhaltig aus rohen Zutaten gefüttert. Die wichtigsten Bestandteile sind Fleisch, Knochen und Innereien sowie Gemüse und Obst. Wichtig beim BARFEN ist eine fundierte Beratung durch geschulte Fachleute und ein gründliches Auseinandersetzen mit dieser Fütterungsform, um die Bedürfnisse des Hundes bedarfsgerecht berücksichtigen zu können und Mangelerscheinungen zu vermeiden. Nur dann ist BARFEN eine sinnvolle Alternative zu handelsüblichem Hundefutter.

Wie sieht gesunde Hundeernährung denn jetzt aus?

Eine gesunde Ernährung berücksichtigt die individuellen Gegebenheiten Ihres Hundes. Das sind Alter, Rasse, Größe, Aktivitätslevel sowie gesundheitliche Faktoren und etwaige Unverträglichkeiten. Hundebesitzer sollten auch die Möglichkeit einer bedarfsgerechten Beratung bei geschulten Ernährungsexperten nutzen. So kann der spezifische Nährstoffbedarf unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse ermittelt werden. Empfehlenswert ist eine ausgewogene Mischkost aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen ohne Zusätze wie Bindemittel und Konservierungsstoffe. Gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit dem so wichtigen Thema Ernährung um. Unser Team berät Sie gerne.